Mark Zuckerberg liest die DSGVO


Der Facebook Gründer Mark Zuckerberg hat, nach eigenem Bekunden, die deutsche Datenschutz-Grundverordnung (kurz DSGVO) komplett gelesen, ohne dabei ohnmächtig zu werden. Damit ist er nicht nur der erste Mensch, der das Werk gelesen hat, er ist auch der erste, der es überlebt hat.

Nach der Lektüre hat Meta, wie der Mutterkonzern von Facebook heißt, die Dienste Facebook, Instagram und WhatsApp für Deutschland eingestellt. „Ich denke“, so Zuckerberg wörtlich, „Ich denke es ist besser, wenn die Germans wieder mit der Adler Schreibmaschine und dem Wählscheiben Telefon arbeiten. Die speichern keine Cookies und man muss dem Anwender im Kleingedruckten nicht sagen was passiert. Mit einem kann man telefonieren und mit dem anderen Briefe schreiben. Das erkennt jeder Hamster auf den ersten Blick!“

Auf die Frage, ob er die AGBs von Facebook jemals gelesen hat, antwortet der Facebook Gründer, dem das Zitat „Privatsphäre ist out“ zugeschrieben wird, nein. Keiner in den USA würde AGBs lesen. Es steht sowieso immer das gleiche drin, da es sich vom Grundsatz her immer um denselben Text handelt. Im Jahr 1994 hat Marc Andreessen, der Mitbegründer von Netscape, die Ur-AGBs für IT-Unternehmen verfasst. Die hat damals schon keiner verstanden und seitdem wird der Text von allen Firmen kopiert, umgestellt und der Firmenname ausgetauscht.

TF/Troll1984


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